Warum man für CPAP-Geräte unbedingt destilliertes bzw. CPAP-Wasser verwenden sollte
Wer ein CPAP-Gerät nutzt, möchte vor allem eines: eine ruhige, hygienische und zuverlässige Schlaftherapie. Ein entscheidender Faktor dafür ist die Wahl des richtigen Wassers im Befeuchterbehälter. Viele Nutzer greifen aus Gewohnheit zu Leitungswasser – und schaden dadurch langfristig ihrem Gerät, dem Wassertank und im schlimmsten Fall sogar ihrer Gesundheit.
In diesem Artikel erklären wir verständlich und detailliert, warum destilliertes Wasser bzw. CPAP-Wasser die einzige richtige Wahl ist, welche Schäden falsches Wasser verursacht und was die Hersteller ausdrücklich empfehlen.
Warum der CPAP-Befeuchter überhaupt Wasser braucht
Moderne CPAP-Geräte besitzen einen integrierten oder externen Befeuchter, der die Atemluft befeuchtet und somit:
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trockene Atemwege verhindert
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Schleimhautreizungen reduziert
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den Schlafkomfort deutlich verbessert
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nächtliches Aufwachen durch trockenen Hals minimiert
Damit das funktioniert, wird das Wasser im Tank erhitzt oder durch Luftbewegung verdampft – und genau hier spielt die Wasserqualität eine entscheidende Rolle.
Warum destilliertes oder CPAP-Wasser die beste Wahl ist
Destilliertes bzw. CPAP-Wasser ist frei von Mineralien, Schwermetallen, Kalk, Chlor, Keimen und organischen Rückständen.
Es bietet drei entscheidende Vorteile:
Keine Kalkablagerungen im CPAP-Gerät
Leitungswasser enthält:
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Calcium
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Magnesium
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Phosphate
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Eisen
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weitere Mineralstoffe
Diese Stoffe bleiben beim Verdampfen zurück und setzen sich im Gerät fest:
❌ Kalkablagerungen im Wassertank
❌ Verstopfung des Verdampfers
❌ Verkokungen an Heizelementen
❌ verstopfte Luftkanäle
➡️ Die Lebensdauer des CPAP-Geräts reduziert sich erheblich.
Höchste Hygiene und Keimfreiheit
Leitungswasser ist zwar trinkbar, aber nicht steril.
In einem warmen CPAP-Befeuchter entstehen schnell:
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Bakterien
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Biofilme
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Schimmelsporen
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Algen (bei Tageslicht)
Destilliertes Wasser hingegen ist mikrobiologisch rein und bietet keine Nährstoffe für Keime.
Keine Rückstände, keine Gerüche, keine Allergien
Destilliertes bzw. CPAP-Wasser ist vollkommen neutral:
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geruchlos
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geschmacksneutral
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frei von Zusätzen
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frei von Partikeln
Es produziert beim Verdampfen keinerlei Rückstände oder Verfärbungen im Tank.
Was passiert, wenn man Leitungswasser oder Mineralwasser verwendet?
Viele Nutzer denken: „Das bisschen Leitungswasser wird nicht schaden.“
Doch das Gegenteil ist der Fall.
Hier die häufigsten Schäden:
Kalkschäden im Gerät
Leitungswasser führt zu:
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verkalkten Tanks
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verfärbten Heizplatten
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verstopften Düsen
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Leistungsschwächen beim Befeuchten
Eine Entkalkung ist meistens nicht möglich, da die Geräte nicht dafür ausgelegt sind.
Korrosion an Metallteilen
Mineralien + Wärme = Korrosion
Korrosion = teure Defekte
Hygienisches Risiko
Restwasser im Tank + Leitungswasser =
perfekte Umgebung für Biofilme, Bakterienkolonien und Keime.
Das Einatmen von kontaminierter Luft führt zu:
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Husten
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Atemwegsreizungen
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Allergien
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Verschlechterung der Schlafqualität
3.4 Herstellergarantie verfällt
Viele Hersteller schreiben ausdrücklich vor, nur destilliertes oder entmineralisiertes Wasser zu verwenden.
Verwendet der Nutzer Leitungswasser, kann dies:
❌ Garantieverlust bedeuten
❌ Reparaturen extrem verteuern
Was sagen die Hersteller? (ResMed, Philips Respironics, Löwenstein)
Die großen CPAP-Hersteller sind sich einig:
ResMed (AirSense-Serie)
➡️ Empfehlung: „Use only distilled water to prevent mineral buildup.“
Philips Respironics (DreamStation)
➡️ Empfehlung: „Do not use tap or mineral water. This may damage your humidifier.“
Löwenstein (Prisma-Serie)
➡️ Empfehlung: „Die Nutzung von mineralhaltigem Wasser kann den Befeuchter beschädigen.“
Die Anweisungen sind eindeutig und übereinstimmend.
CPAP-Wasser vs. destilliertes Wasser – gibt es Unterschiede?
In vielen Shops ist CPAP-Wasser eine Variante von destilliertem oder demineralisiertem Wasser.
CPAP-Wasser ist in der Regel:
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besonders fein gefiltert
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mikrobiologisch geprüft
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keimarm abgefüllt
-
speziell für medizinische Anwendungen definiert
Du kannst beides verwenden – wichtig ist, dass es entmineralisiert und rückstandsfrei ist.
Wie viel CPAP-Wasser braucht man pro Nacht?
Je nach Gerät, Befeuchtungsgrad und Raumtemperatur verbraucht ein CPAP-Gerät:
200 – 400 ml pro Nacht
Das bedeutet:
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1 Liter reicht für 3–5 Nächte
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5 Liter reichen für 3–4 Wochen
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10 Liter reichen für 6–8 Wochen
➡️ Eine klare Empfehlung für Großgebinde, wenn man Geld sparen möchte.
Wie man den Wassertank richtig befüllt und reinigt
Täglich:
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Restwasser ausgießen
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Tank Lufttrocknen lassen
Wöchentlich:
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Tank mit mildem Spülmittel reinigen
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gründlich ausspülen
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NICHT in der Spülmaschine reinigen
Nie verwenden:
❌ Duftzusätze
❌ Essig
❌ Zitronensäure
❌ Desinfektionsreiniger
Diese greifen das Material an.
Welche Wasserqualität ist NICHT geeignet?
Die folgenden Wasserarten dürfen keinesfalls verwendet werden:
❌ Leitungswasser
❌ Mineralwasser
❌ Sodastream-Wasser
❌ Kochwasser
❌ Regenwasser
❌ Brunnenwasser
❌ Heizungswasser
Diese enthalten Mineralien, Salze oder organische Bestandteile.
Fazit: Nur destilliertes Wasser schützt Gerät und Gesundheit
CPAP-Wasser bzw. destilliertes Wasser ist die einzige sichere und herstellerkonforme Wahl, um:
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Kalkablagerungen zu vermeiden
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Bakterienwachstum zu verhindern
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die Lebensdauer des CPAP-Geräts zu erhöhen
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hygienisch saubere Atemluft zu gewährleisten
Es ist eine kleine Investition – mit großem Effekt auf Schlafqualität und Geräteschutz.
→ CPAP-Wasser 1 Liter
→ CPAP-Wasser 5 Liter Kanister
→ CPAP-Wasser 10 Liter Box
→ Reinstwasser für empfindliche CPAP-Geräte
FAQ – Häufige Fragen
Kann ich im CPAP-Gerät Leitungswasser verwenden?
Nein. Leitungswasser verursacht Kalkablagerungen, Keime und Geräteschäden.
Ist destilliertes Wasser dasselbe wie CPAP-Wasser?
Ja, CPAP-Wasser ist meistens speziell abgefülltes destilliertes bzw. entmineralisiertes Wasser.
Wie oft muss ich den CPAP-Wassertank reinigen?
Täglich Restwasser entfernen, wöchentlich gründlich reinigen.
Was passiert, wenn ich falsches Wasser benutze?
Es kann zu Kalkschäden, Korrosion, Keimen oder Garantieverlust kommen.
Wie viel Wasser benötigt ein CPAP-Gerät pro Nacht?
Etwa 200–400 ml – abhängig von Gerät und Luftfeuchtigkeit.

